Kirche für Dich – Was ist der Mensch???

Psalm 27, 8-11+14

Weil Gott den Menschen zur Gemeinschaft geschaffen hat („Es ist nicht gut für den Menschen allein zu sein“ 1. Mose 2,18), liegt es in unserem Urverlangen, nicht sozial isoliert zu leben. Zwar gibt es eine enorme Auswahl zur isolierten Beschäftigung, gerade in der medialen Welt, doch auf Dauer erfüllt das nicht unser Innerstes, unsere Seele.

Und so liegt das eigentliche Grundproblem der tiefen Einsamkeit in der gestörten Beziehung des Menschen von Gott, Sünde trennt uns von ihm. Doch Gottes Vaterliebe rief schon im Garten Eden: „Wo bist du?“ ( 1. Mose 2,9), er geht dem gefallenen Menschen nach.

Für das Überbrücken dieser tiefen Kluft zwischen Gott und den Menschen, die durch die Sünde nicht in enger Nähe mit Gott leben konnten, setzte Gott seinen Sohn am Kreuz der größten Einsamkeit aus:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ rief Jesus am Kreuz aus, als er das Grundproblem unserer Einsamkeit, unsere Distanz zu Gott, löste. Hier wurde die Schuld aller Menschen von Jesus Christus selbst bezahlt, hier wurde unsere Gottverlassenheit aufgehoben.

Wer diesen stellvertretenden Tod des Sohnes Gottes für sich in Anspruch nimmt, wird von Jesus Christus von innen heraus erneuert, wird befähigt in erster Linie wieder in Gemeinschaft mit Gott, dem Vater zu leben und dadurch auch mit anderen Menschen, mit anderen Christen. (siehe1. Joh.1 3+4)

Auf der Basis vom Kreuz entsteht also echte Gemeinschaft mit dem Vater, mit dem Sohn und miteinander!

Kirche für Dich – Gottesdienst vom 28.04.2019

Jesus der Arzt

Jesus erweckt und heilt Menschen
In Markus 5,21-43 steht die Geschichte, wie Jesus zwei Kranke heilt.

Zunächst etwas Hintergrundwissen, um diese Geschehnisse besser zu verstehen:
Man war damals nach jüdischem Gesetz unrein, wenn man eine Leiche berührte.
Auch unrein waren Frauen, die ihre Blutungen länger als im Regelfall hatten.
Jesus traf auf beides.

Auf dem Weg zu Jairus, dessen Tochter im Sterben lag, lief ihm eine Frau hinterher, die 12 Jahre lang starke Blutungen hatte und keiner konnte ihr helfen. Sie wollte nur Jesu Kleid berühren, um gesund zu werden. Doch Jesus spürte, dass Kraft von ihm ausgegangen war und entdeckte die – jetzt geheilte – Frau. Die Frau wurde ausgestoßen, war unrein und man wollte ihr sogar den Weg zu Jesus versperren.
Aber Jesus zeigte nicht mit dem Finger auf sie, nein, er begegnet ihr mit offenen Armen!

Von Jesu Herz können wir viel lernen!
Wie begegnest du Menschen, die von allen ausgelacht werden?
Auch zu der Tochter von Jairus ging Jesus und auch diese wurde von den Toten auferweckt.
Kümmern wir uns auch um die Not der anderen?
Empfangen wir die Menschen mit offenen Armen wie Jesus?

Passionskonzert 2019

Hiermit möchten wir Euch ganz herzlich zu unseren
Passionskonzerten am 19.04.2019 und 20.04.2019 einladen.

Zusammen mit Euch wollen wir uns durch Anspiele und Liedbeiträge auf das bevorstehende Osterfest einstimmen.

Die Konzerte beginnen an beiden Tagen um 19.00 Uhr.
Der Inhalt der Konzerte ist an beiden Tagen gleich.

Wir würden uns freuen Euch, Eure Freunde und Familienmitglieder bei uns in Osthofen begrüßen zu können.

Eure EFG-Osthofen

Jugendtag Next Level 2019

Am 09.03.2019 ist es wieder soweit! Wir gehen in die nächste Runde mit dem Next-Level-Osthofen. Einen ganzen Tag lang wollen wir mit Jugendlichen aus der Umgebung herausfinden, was Gott uns zu sagen hat und jedem individuell ermöglichen, seinen nächsten Glaubensschritt zu gehen.
Neben 8 interessanten Seminaren steht das diesjährige Abendevent unter dem Motto: Your Time – Wofür lebst du?

Bist du dabei?

Weihnachten 2018

Das Weihnachtsfest ist für viele von uns eines der schönsten Ereignisse im Jahr und wird nicht ohne Grund das „Fest der Liebe“ genannt. Vielen Menschen ist es besonders in der Weihnachtszeit wichtig mit ihrer Familie zusammen zu sein, Streitigkeiten beiseite zu legen oder anderen zu helfen. Neben diesen Werten wünschen sich viele aber auch ein perfektes Fest und so belaufen sich die Vorbereitungen auf mehrere Wochen – die richtigen Geschenke müssen besorgt werden, der Weihnachtsbaum inklusive Dekoration dürfen nicht fehlen und schließlich muss auch das Weihnachtsmenü einwandfrei geplant werden. Das „Fest der Liebe“ wird so schnell zu einer stressigen Angelegenheit, bei der der Ursprung von Weihnachten leicht in Vergessenheit gerät.

Aber hat das Fest nicht was mit Jesus Christus zu tun?

Schon Jahre bevor das Weihnachtsfest als solches entstanden ist, prophezeite der Prophet Micha die Geburt des Messias in Bethlehem (Micha 5,1), welche sich hunderte Jahre später erfüllen sollte. Und so kam es, dass ein Engel namens Gabriel der Jungfrau Maria erklärte, dass sie schwanger werden würde und dass sie ihr Kind Jesus („der Herr rettet“) nennen sollte. Zu derselben Zeit wurde im römischen Reich eine Volkszählung durchgeführt und so mussten sich Maria und ihr Verlobter Josef nach Bethlehem aufmachen, dem Herkunftsort von Josef. Hier wurde Jesus schließlich geboren, von dem die Bibel sagt, dass er die Sünden der Welt tragen wird (Matthäus 1,21). Und genau hierin liegt für uns Christen der Kern von Weihnachten. Wir erinnern uns daran, dass unser Retter geboren wurde, der unsere Fehler und Lasten trägt. Durch Jesus können wir vor Gott treten, denn er hat unsere Schuld auf sich genommen. Diese Erkenntnis spielt in unserem Leben jeden Tag eine wichtige Rolle, doch besonders an Weihnachten möchten wir uns an die Geburt unseres Retters erinnern und dankbar sein, dass Gott auf diese Welt gekommen ist.

Neben unserem üblichen Weihnachtsgottesdienst am 24. Dezember 2018 um 17 Uhr, finden dieses Jahr, am 15. und 16. Dezember, zwei Konzerte mit musikalischen Darbietungen und biblischen Impulsen statt. Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19 Uhr. Zu den Veranstaltungen sind alle sehr herzlich eingeladen!

Kidsgames 2018

Am Montag ist es endlich soweit! Herzliche Einladung zu Kids Games 2018.

Die gute Frucht bringen

„Nur ein gesunder Baum, kann gute Früchte tragen“ – das leuchtet auch Menschen ohne grünen Daumen ein. Doch leidenschaftliche Gärtner wissen, dass dazu noch viel mehr gehört. So spielt beispielsweise der Boden eine entscheidende Rolle, denn er ist der Ursprung allen Wachstums. Ähnlich wie mit so einem Baum verhält es sich mit unserem Leben. Auch wir gründen unser Herz auf ganz bestimmte Dinge. Und ähnlich wie der Baum zur Erntezeit Früchte trägt, folgen unseren Überzeugungen Taten. Doch wie genau kommt es dazu und wie können wir sicherstellen, dass unser Baum des Lebens „gute Früchte“ trägt?

Um zu verstehen, was es bedeutet „gute Frucht zu bringen“ (Matthäus 12, 33 – 37), ist es hilfreich sich zunächst mit dem Gericht Gottes auseinanderzusetzen. Das Gericht Gottes ist der Moment in dem sich entscheidet, wie und wo unser Leben weitergeht. Die entscheidende Frage ist hier: Wonach werden wir gerichtet?

Das Gericht Gottes ist nicht etwa ein Prozess mit komplizierten Verhandlungen, sondern folgt einem ganz einfachen Prinzip: Das was wir waren, geredet und getan haben, fällt am Ende auf uns zurück. Für alle Taten unseres Lebens müssen wir Rechenschaft tragen. Der Richter ist Gott und er hat ein Auge auf unser Leben – doch er schaut dabei nicht auf das Äußere, sondern auf das Innere, unser Herz. Es ist unser eigenes Herz aus dem wir gerechtfertigt oder verurteilt werden. Doch woran können wir erkennen was in unserem Herzen ist?

Hier kommt die Frucht des Baumes ins Spiel. Eine Frucht kann entstehen, wenn der Baum gesund und mit dem Wurzelwerk fest im Boden verankert ist. Dieses Bild kann auch auf unser Leben übertragen werden: Das, was unser Herz bewegt, kommt durch Worte und Taten zum Vorschein. Von dem unser Herz voll ist, redet unser Mund. Es ist daher entscheidend, was wir reden und sagen. Doch manchmal stimmt das was wir sagen, nicht mit unserer Herzenseinstellung überein. Wir haben gelernt in bestimmten Situationen das „Richtige“ zu sagen – uns zu beherrschen und das, was gerade in uns kocht unter Verschluss zu halten. Aber Jesus lehrt uns mit diesen Worten nicht in der Selbstbeherrschung. Er möchte, dass wir unser Herz verändern! Mit der Frucht des Baumes ist nicht gemeint, dass wir möglichst viele fromme Taten vorweisen können, sondern dass unsere Handlungen aus reinen Motiven stammen.

Zugegeben, das ist nicht immer ganz leicht. Doch Gottes Gnade und Liebe verändert uns. Diese Veränderung ist nicht wirkungslos, sondern wird durch unsere Taten erlebbar. Deswegen lasst uns von Gott verändern, damit unser Leben gute Früchte trägt.

Ein Paradigmenwechsel

Jeder kennt das. Ein und dasselbe Erlebnis. Doch aus verschiedenen Perspektiven klingen sie völlig unterschiedlich. Wenn du dir das erste Bild anschaust, erkennst du eine alte Frau. Doch nachdem du auch das zweite Bild betrachtet hast und wieder zurück zum ersten Bild schaust, siehst du auf dem gleichen Bild eine junge Frau.
So sehen wir auch Gott. In verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen. Je nachdem, wie wir unseren Fokus legen.

Wir können ihn als einen liebenden Vater sehen, aber auch als strafenden, zornigen Gott.
Dies sieht man auch anhand des Lebens Abrahams. Gott spricht zu ihm, sagt ihm, er solle sein Land verlassen – und er tut es. Warum verlässt er seine Komfortzone? In Hebräer 11,8 finden wir die Antwort… “Aufgrund des Glaubens…“

Abraham sah den liebenden, fürsorglichen Gott. Er vertraute ihm in jeder Hinsicht. Obwohl das Versprechen, noch Kinder zu bekommen, sich erst 25 Jahre später erfüllte. Doch Abraham vertraute darauf.
Segen bedeutet nicht immer materieller Reichtum, aber sei dir sicher – Gott sorgt für dich! Vertraue ihm!
Ändere deinen Fokus! Gott ist ein liebender, fürsorglicher Gott, egal in welcher Lebenslage wir uns befinden. So, wie auch Abraham bereit war, seinen Sohn zu opfern. Konnte da ein guter Gott dahinterstecken? Aber Abraham war sich sicher, dass hinter dieser schrecklichen Herausforderung ein liebender Gott steht, der alles zum Guten wenden kann. Und Gott hatte ihn nicht enttäuscht!

Kirche für Dich – Gottes Umgang mit Versagen. Oder: Die Kohlepredigt.

Vielleicht hast du schon einmal Erfahrungen mit Versagen machen müssen. Solche Erfahrungen sind nicht besonders angenehm. Wir schämen uns vor den Menschen um uns herum, aber auch vor Gott. Nicht wenige resignieren. Doch wie denkt Gott eigentlich über Versagen? In unserem Kirche-für-dich-Gottesdienst haben wir mit Peter Lieder über genau diese Frage nachgedacht und haben mal wieder festgestellt: Gott ist so anders als wir Menschen! So befreiend anders.

Die Geschichte von Petrus aus der Bibel (Joh. 18,12-19 + 25-27) ist dabei besonders eindrücklich. Petrus ist einer der Jünger von Jesus von Nazareth, doch es könnte jeder von uns sein. Ein selbstsicherer, mutiger Mann, der gerne auch mal große Töne spuckt. Zu seinem Freund Jesus wird er selbst in schwierigsten Zeiten, die für ihn den Tod bedeuten könnten, stehen. Das verspricht er hoch und heilig. Und dann kommt dieser eine Abend. Jesus, der für ihn sein Leben bedeutet, wird vor Gericht gezerrt. Und obwohl Jesus ihn vorgewarnt hatte, hat Petrus auf einmal Angst. Angst, selbst in Gefahr zu geraten. Mit allem Nachdruck beteuert er den Menschen, die mit ihm um das Kohlenfeuer sitzen, dass er Jesus nicht kennt. Die Verdächtigungen der Jerusalemer Landsleute streitet er vehement ab. Als Petrus das realisiert, ist er am Boden zerstört. Was hat er nur getan? Wird Jesus ihm das je verzeihen können?

Doch die Geschichte hört Gott sei Dank nicht mit Versagen auf. Petrus begegnet dem, den er verraten hat, dem auferstandenen Jesus. Er begegnet Gott selbst. Und wie reagiert Jesus?

  1. Zuerst befiehlt er Petrus, seine Fischernetze auszuwerfen und beschenkt Petrus mit einem gewaltigen Fang. Genau wie bei ihrer ersten Begegnung.
  2. Dann macht er ein Kohlenfeuer und bereitet ein Frühstück für seine Jünger, für Petrus vor. Ein Kohlenfeuer, der Ort, an dem Petrus schwach wurde. Jesus macht aus diesem Ort des Mangels und des Versagens einen Ort der Versöhnung und des Überflusses.
  3. Und damit noch nicht genug: Bei diesem Frühstück gibt Jesus Petrus noch große, neue Aufträge in seinem Reich.

Kein Wort der Anklage. Jesus möchte Petrus klarmachen: Dein Versagen ändert nichts an meiner Liebe zu dir. Ich bin immer noch derselbe geblieben. Ich bin derjenige, der dir dort Überfluss geben kann, wo du Mangel leidest. Und aus deiner Schwachheit und deinem Versagen bin ich fähig ein Fundament zu machen, auf dem ich mein Reich baue.

Jugendtag 2018

Wir möchten Euch hiermit nochmal herzlichst zu unserem Jugentag 2018
am 03. März 2018 einladen.

Unter dem Motto „Next Level“ möchten wir dich fragen: Wieviel Leben brauchst Du?

In verschiedenen Gruppen und Workshops wollen wir über dieses Thema nachdenken.

Für Snacks und Getränke ist gesorgt
Also wir sehen uns am 03.03.2018 (ab 11.00 Uhr)
in der EFG Osthofen, An der Lehmgrube 2, 67574 Osthofen